Leiter CI-Dienst Bern: |
Dr. med. P. Senn |
Chirurgie: |
Prof. Dr. M. Caversaccio |
Audiologische Abklärungen vor Cochlea Implantation: |
Prof. Dr. Dr. M. Kompis |
Konsiliararzt Cochlea Implantation: |
Dr. med. M. Vischer |
Ingenieure: |
Dipl. Ing. Ch. Schmid, Dipl. Ing. B. von Gunten |
CI - Sekretariat; Telefon: +41(0)31 632 83 71 |
Frau L. Tschan |
Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf folgende Fragen:
Ein Cochlea-Implantat (Abkürzung CI) ist eine elektronische Hörhilfe, welche die Funktion der Haarzellen des Innenohrs, d.h. die Umwandlung akustischer Signale in elektrische Signale des Hörnervs übernimmt.
![]() Abbildung eines Cochlea Implantates in nicht implantiertem Zustand |
Zu einem Cochlea Implantat-System gehört neben dem Implantat unter der Haut ein aussenliegender Sprachprozessor. Dieser wird heute meist in Form eines "Hinter-dem-Ohr" Prozessors getragen. Ein eingebautes Mikrophon nimmt den Schall aus der Umwelt auf. Dieser wird im Prozessor in ein elektrisches Signal umgewandelt.
Um über ein CI hören zu können ist eine Operation nötig. Dabei wird der Elektrodenstrang in die Hörschnecke eingeführt. Der hintere Teil des Implantates wird hinter dem Ohr unter der Haut platziert und im Schädelknochen verankert. In diesem Teil befindet sich neben einer Empfängerspule für das elektrische Signal des Prozessors ein Magnet, mit dem die äussere Spule über der Haut festgehalten wird. Je nach Typ des Implantates wird eine zusätzliche Elektrode (die Ball-Elektrode) ebenfalls unter der Haut hinter dem Ohr platziert.
![]() Lage des Implantates mit dem Elektrodenstrang in der Höhrschnecke und der Empfängerspule und dem Magneten hinter dem Ohr unter der Haut. |
Der Schall wird durch das Mikrophon des Prozessors in der Nähe Ohres aufgenommen, im Sprachprozessor aufgearbeitet und an einen Sender (die Spule) weitergegeben. Der Sender übermittelt die akustische Information in codierter Form durch die intakte Haut zum Empfängerteil des Implantats. Der Empfänger stimuliert über den in der Hörschnecke (Cochlea) liegenden Elektrodenstrang den Hörnerv direkt elektrisch.
Beim Hörgerät wird das einfallende akustische Signal verstärkt, um so das noch vorhandene Gehör möglichst gut auszunutzen. Beim CI wird der Hörnerv direkt elektrisch stimuliert. So können auch bei stark ausgeprägten Hörverlusten ohne nutzbaren Hörrest oder bei vollständiger Taubheit Höreindrücke vermittelt und meist ein Sprachverständnis erreicht werden.
CI können für Personen sinnvoll sein, welche an einer beidseitigen Taubheit oder an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit leiden. Cochlea Implantationen werden bei Kindern ca. ab dem 2. Lebensjahr und bei Erwachsenen bis ins hohe Alter erfolgreich durchgeführt.
Wir arbeiten nahe mit verschiedenen Sprachheilschulen in Bern und in der Schweiz zusammen.
Sprachheilschule Münchenbuchsee
Die folgenden Links führen Sie direkt auf die Internetseiten der Hersteller von CI's.
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Hearring www.hearring.org
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Cochlear AG www.cochlear.ch |